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Wie kann ich die Kommunikation fördern, damit meine Kinder sofort zu mir kommen, wenn etwas passiert?

Entscheidend ist, dass Kinder lernen, dass ihre Eltern sich Zeit nehmen, aktiv zuhören, bewertungsfreie Frage stellen, mit ihren eigenen Emotionen selbst gut umgehen können und im Falle des Falles gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn die Kinder Ihnen vertrauen, dass sie auch bei unangenehmen Informationen und Situationen, nicht die Nerven verlieren, sondern zuerst ihre eigenen Emotionen in den Griff kriegen, werden sie Ihnen auch von Mobbing uam. erzählen, denn ihre größte und berechtigte Angst ist, dass Sie nicht nach Lösungen, sondern sofort und öffentlich nach Schuldigen suchen und damit ihrem eigenen Kind massiv schaden.

Schaden deshalb, weil es gravierende Unterschiede zwischen einem Streit, einem Konflikt oder Mobbing in einem Zwangskontext – Kindergartengruppe und Schulklasse – gibt und Sie – wenn Sie unbedacht und oft auch unwissend handeln – Mobbing und zeitgleich die Schweigemauer, verstärken.

Daher wäre hier mein Tipp, dass Sie sich regelmäßig mit ihren Kindern zusammensetzen, beispielsweise einmal wöchentlich, Sie mit ihrem eigenen Feedback zu dieser Woche beginnen und dann die Kinder bitten, auch über ihre Erfahrungen zu erzählen.

Wenn ihre Kinder spüren, dass sie Ihnen alles erzählen dürfen, ohne dass Sie „explodieren“, sondern zuerst ihre Emotionen bewältigen und dann behutsam gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen, werden die Kinder bereit für’s Erzählen sein.

Dazu müssen allerdings Sie als Mama und Papa selbst bereit sein!

PS: Bei dringenden Anfragen, kontaktieren Sie mich unter info@ebenschweiger.at

Günther Ebenschweiger