Mobbing Zentrum Logo

Bitte wählen Sie einen Menüpunkt:

Was tun, wenn die Schule es nicht schafft, Mobbing bei meinem Kind zu stoppen?

Pädagog:innen und Schulleiter:innen sind nicht auf das phasenorientierte und gruppendynamische Gewaltphänomen Mobbing vorbereitet und geschult und versuchen mit einem Verhalten, das zumeist den Kindern schadet, den gedachten bzw. vermuteten Streit oder Konflikt zu lösen.

Mobbing ist aber ein gruppendynamisches Phänomen, das a) in den meisten Fällen unsichtbar ist, weil sich niemand in der Klasse getraut darüber zu reden und b) kann nur professionell in und mit der Klasse gelöst werden; d.h., ein dissozialer Werterahmen wird in einen prosozialen Werterahmen reaktiviert.

Viele Pädagog:innen und Schulleiter:innen sind dankbar für das Aufzeigen durch die Eltern und ein professionelles sowie wirksames 8, 9 oder 10 Stunden „Achtung-Mobbing!“-Training, weil sich damit nicht nur das Lernverhalten der Kinder oder Jugendlichen, sondern auch das Lehrverhalten verbessert.

Leider gibt es nach wie vor einzelne Schulleiter:innen und Pädagog:innen, die – weil sie das durch die Kinder und Jugendlichen verschwiegene Mobbing nicht sehen, hören und spüren – auch kein Mobbing wahrnehmen und daraus den (falschen) Schluss ziehen, dass es das nicht in ihrer Klasse bzw. Schule gibt und leider gibt es auch Schulleiter:innen, denen der Ruf der Schule wichtiger ist, als der Schutz der Kinder und Jugendlichen in ihrer Schule.

Hier wird es allerdings schwierig, Kindern und Jugendlichen zu helfen, sodass wir für 2026 durchaus auch Straf- und Zivilrechts-Anzeigen gegen Schulleiter:innen, Beamt:innen von Behörden bis hin zu Politiker:innen andenken werden müssen. Solche Schulen sind für mich gefährliche Organisationen, die weder dem Kinderschutzgesetz-Gedanken, noch der Fürsorgepflicht entsprechen.

In solchen Fällen wäre es wichtig, dem Kind, der:m Jungendlichen zu empfehlen, ein Mobbing-Tagebuch zu führen, alles schriftlich zu dokumentieren, wenn vorhanden, den Elternverein einzuschalten und bei Bedarf alles den Bildungsbehörden bzw. der Bildungspolitik zu übermitteln und wenn alle Verantwortlichen den sprichwörtlichen „Kopf in den Sand stecken“, auch die Presse bzw. das Bildungsministerium zu kontaktieren.

Es wäre auch wichtig, die eigenen Emotionen in den Griff zu bekommen, nach wie vor nach Lösungen und nicht nach Schuldigen zu suchen und für die Tochter, den Sohn, eine:n Psycholog:in, eine:n Psychotherapeut:in aufzusuchen, um zu versuchen, die mit Sicherheit erlernten Bewältigungsstrategien, zu „entlernen“.

PS: Bei dringenden Anfragen, kontaktieren Sie mich unter info@ebenschweiger.at

Günther Ebenschweiger