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Wie kann ich Mobbing-Übergriffe frühzeitig erkennen bzw. verhindern?

Mobbing beginnt sehr oft schon im Kindergarten und setzt sich in der Volksschule fort, ist oft leise, situativ und verdeckt. Es gibt dazu den Spruch: „Gut gemachtes Mobbing erkennst du nicht!“ und gerade deshalb ist frühes Hinschauen entscheidend.

  • häufiges Alleinspielen trotz Gruppenangeboten
  • Rückzug, Stillwerden, „Unsichtbarwerden“
  • plötzliche Verhaltensänderungen (ängstlich, aggressiv, klammernd)
  • körperliche Beschwerden ohne medizinischen Befund
  • starke emotionale Reaktionen vor oder nach dem Kindergarten/Schule
  • Verlust von Spielpartner:innen
  • auffällige Anpassung („Ich mach alles, was ihr wollt“)
  • feste Spielgruppen mit dauerhaft ausgeschlossenen Kindern
  • wiederkehrende „Du darfst nicht mitspielen“-Situationen
  • ein Kind wird regelmäßig übergangen, ignoriert oder ausgelacht
  • gleiche Kinder bestimmen Regeln und Rollen
  • Abwertungen, Spitznamen, Nachahmungen

Ob Mobbing vorliegt sind folgende Punkte zu prüfen: Zwangskontext, Machtungleichgewicht, Absicht, Wiederholung und Hilflosigkeit. Entscheidend ist daher die Struktur und der Prozess und nicht der einzelne Vorfall.

Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern verlässliche und klare Verbündete, die – wenn es erforderlich wird – das Richtige, richtig machen, denn Mobbing erkennt man nicht daran, wie laut es ist – sondern daran, wie allein jemand wird.

PS: Bei dringenden Anfragen, kontaktieren Sie mich unter info@ebenschweiger.at

Günther Ebenschweiger