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Wie kann ich meinem Kind gegen Mobbing helfen?

Am besten mit einer autoritativen Erziehung; d.h. „hart und herzlich“ oder „konsequent und wertschätzend“ und einer ausreichenden „Portion“ Achtsamkeit mit Zuhören, Lob, Partizipation und gemeinsamen Lösungsansätzen, damit auftretendes Mobbing schon in der „Testphase“ erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Wenn ein junger Mensch schon Opfer geworden, braucht es Eltern (und das gleiche gilt auch für PädagogInnen) die richtig reagieren. Richtig reagieren bedeutet, keine Vorwürfe zu machen und keine schnellen Reaktionen, sondern einen – ich nenne es – unaufgeregten Zugang zum Gewaltphänomen Mobbing.

Zitat eines 17jährigen mehrjährigen Mobbingopfers, auf die Frage, warum er seinen Eltern nichts davon erzählt hat: „Wenn ich es meinen Eltern erzähle, flippen die garantiert aus, machen mir als erstes Vorwürfe, rufen dann die MobberInnen-Eltern an und machen denen Vorwürfe und morgen rennen sie in die Schule und „plärren“ den Direktor und die Klassenlehrerin an und dann Hr. Ebenschweiger, dann sinkt mein Standing in der Peergroup ins Bodenlose!“

Der junge Mann hat recht; damit zerstören die Eltern die Souveränität des Jugendlichen in der Peergroup und – wenn der gruppendynamische Prozess nicht unterbrochen wird – wird es für Opfer noch schlimmer.