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Worauf muss man bei Mobbing und Mädchen besonders achten; 15 Jahre?

Wie ich bei meinen Trainings regelmäßig erfahre, zeigen schon Mädchen ab der Volksschule ein selbstverletzendes Verhalten. Das heißt, sie zeigen internalisierende Reaktionen (z. B. Rückzug, Ängste, Schuldgefühle, depressive Stimmung); und viele Mädchen leiden still.

Eltern können viel bewirken, wenn sie früh und feinfühlig handeln und meine zentrale Botschaft an Eltern ist: Selbstverletzendes Verhalten ist kein „Aufmerksamkeitsproblem“, sondern ein ernstes Stress- und Regulationssignal!

Viele Eltern reagieren dann leider mit Schock, Schuld, Wut oder Panik. Die Tochter braucht aber Regulation durch Erwachsene, nicht umgekehrt. Eltern sollten daher wissen, dass Selbstverletzung meist ein Versuch ist, innere Überforderung zu regulieren, dass Mobbing ein hochwirksamer Auslöser, besonders bei internalisierenden Mädchen ist und Schuldzuweisungen (an sich, die Tochter oder andere) die Situation verschlimmern. Die Elternrolle wäre: entlasten und nicht dramatisieren!

Was Eltern im Umgang mit dem Kind NICHT tun sollen: Keine Verbote wie „Hör sofort damit auf!, keine Drohungen („Wenn du das nochmal machst…“), keine übermäßige Kontrolle oder körperliche Durchsuchungen und auch kein Schweigen oder Wegsehen.

Bei einem Mädchen in diesem Alter ist Selbstverletzung ein ernstes Warnsignal und Wegsehen oder allein familiär lösen reicht nicht aus; das ist keine Dramatisierung, sondern präventiver Kinder- und Jugendschutz!

PS: Bei dringenden Anfragen, kontaktieren Sie mich unter info@ebenschweiger.at

Günther Ebenschweiger