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Mobbing Workshops, Seminare und Vorträge

repuls – Systemische Prävention gruppendynamischer Mobbing- und Gewaltprozesse

Wenn aus Grenzüberschreitungen Mobbing wird
Mobbing beginnt selten mit der großen Eskalation. Es entwickelt sich schleichend aus Abwertungen, Ausgrenzung, Beschämung oder vermeintlich harmlosen Scherzen. Andere lachen, schweigen oder schauen weg. Rollen und Machtverhältnisse entstehen – und einzelne Handlungen können zu einem gruppendynamischen Gewaltprozess werden.

Die Klasse als soziales System verstehen
Genau hier setzt repuls an. Wir arbeiten an zwei oder drei Vormittagen mit der gesamten Klasse, denn Mobbing ist kein Problem einzelner Kinder, sondern ein gruppendynamischer Prozess. Nachhaltige Veränderung braucht deshalb die Klasse als soziales System.

Nicht Schuldige suchen, sondern Dynamiken verändern
Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach Schuldigen. Gemeinsam machen wir sichtbar, wie Rollen und Machtungleichgewichte entstehen und welchen Einfluss Mitmachen, Lachen, Schweigen, Wegsehen oder Helfen haben. Die zentrale Erkenntnis lautet: Was in unserer Klasse passiert, geht uns alle etwas an – und wir alle können etwas verändern.

Verantwortung übernehmen
repuls stärkt Perspektivenübernahme, Empathie und Verantwortung. Kinder und Jugendliche lernen, Grenzen zu respektieren, ihre Meinung zu äußern und bei Grenzüberschreitungen nicht wegzusehen. Gemeinsam entstehen verbindliche Regeln für ein respektvolles Zusammenleben.

Menschen schützen, ohne sie abzustempeln
Betroffene Kinder und Jugendliche brauchen Schutz und die Erfahrung, dass Erwachsene handeln. Gleichzeitig werden andere nicht dauerhaft auf eine Täterrolle reduziert. Problematisches Verhalten muss verändert werden – ohne Menschen abzustempeln.

Mobbing kann tiefe Spuren hinterlassen
Länger andauerndes Mobbing kann Angst, Rückzug, Schulvermeidung, psychosomatische Beschwerden, depressive Symptome oder Suizidgedanken zur Folge haben. Deshalb braucht es frühzeitiges und professionelles Handeln.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
Maßnahmen können die Situation sogar verschärfen, wenn die Gruppendynamik unbeachtet bleibt. Einzelgespräche oder kurze Workshops allein reichen häufig nicht aus. Wer Mobbing beenden will, muss den Prozess dahinter verstehen.

Veränderung braucht die ganze Klasse
Im repuls-Training arbeiten Klasse und Klassenleitung gemeinsam, bei Bedarf unter Einbeziehung weiterer Fachkräfte. Dynamiken werden sichtbar gemacht, Perspektiven gewechselt, Verantwortung geklärt und konkrete Vereinbarungen entwickelt.

Nach dem Training beginnt der Alltag
Die Klassenleitung begleitet diese Vereinbarungen weiter. Denn nachhaltige Prävention entsteht nicht durch ein einzelnes Training, sondern durch Haltung, Beziehung, Verbindlichkeit und konsequentes Handeln.

Prävention braucht das System Schule
repuls denkt über die einzelne Klasse hinaus. Maßnahmen auf Ebene der Kinder und Jugendlichen, der Klasse, der Eltern, der Pädagog und der gesamten Schule können durch Fortbildungen und Elternveranstaltungen ergänzt werden.

Früher erkennen. Besser verstehen. Gemeinsam handeln.
Unser Ziel ist nicht nur, bestehendes Mobbing zu beenden. Wir wollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene informieren, motivieren und ermutigen, gruppendynamische Mobbing- und Gewaltprozesse früher zu erkennen, besser zu verstehen und möglichst zu verhindern.

Eine gute Klassengemeinschaft entsteht dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, Grenzen respektieren und nicht schweigen, wenn andere verletzt werden.

Der Moment zu handeln ist jetzt
Warten Sie nicht, bis aus ersten Grenzüberschreitungen ein verfestigter Mobbingprozess geworden ist. Wenn Sie Veränderungen wahrnehmen, sich um ein Kind sorgen oder Prävention nachhaltig verankern möchten, sprechen Sie mit uns über repuls.

repuls – Respekt geben. Impulse setzen. Verantwortung übernehmen. Veränderung möglich machen.

Seminar: (Cyber-)Mobbing verstehen

Eine Einführung in das Thema (Cyber-)Mobbing für Eltern und Multiplikator:innen.

(Cyber-)Mobbing ist ein phasenorientiertes und gruppendynamisches Phänomen. Bei diesem Training werden die Definitionsmerkmale und der phasendynamische Verlauf von Mobbingprozessen vorgestellt und wirksame Interventionsschritte thematisiert.

Mobbing, das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen, tritt vor allem in Zwangsgemeinschaften auf, aus denen Kinder | Jugendliche | Erwachsene nicht einfach „fliehen“ können.

Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind jedoch Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und wirksamen Präventions- und Interventionsmöglichkeiten. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge leiden beispielsweise in acht von zehn Klassen | Gruppen ein bis zwei Opfer unter fortwährenden Attacken.

Information

Dieses Training wird als Seminar (halb- oder ganztägig) angeboten!

(Cyber-)Mobbing und Methodenkompetenz

Ein weiterführendes Training für Pädagog:innen.
Ein Format für Teilnehmer:innen, die sich tiefer mit dem Thema „(Cyber-)Mobbing” auseinander setzen möchten und nun Anwendungssicherheit suchen.

Bei dieser Aus-, Fort- und Weiterbildung wird auch auf die Unterscheidung zwischen universeller, selektiver und indizierter Prävention eingegangen, die Schule als wichtige Organisation im Mehr-Ebenen-Ansatz besprochen und auch das Thema „Umgang mit Respektlosigkeiten“ behandelt.

Die meistgenutzten Methoden und Tools werden im Workshop intensiv geübt. Die Teilnehmer:innen erlangen so mehr Sicherheit beim Einsatz von Prävention-Tools.

Information

Dieses ganz- und mehrtägige Training wird als Seminar angeboten!

Unternehmen gesucht, die Verantwortung übernehmen

Unternehmen prägen die Arbeitswelt und damit auch die Bedingungen, unter denen Menschen gesund arbeiten können oder krank werden. Mobbing ist kein individuelles Problem, sondern eine Frage von Kultur, Führung und Struktur.

Deshalb suchen wir Unternehmen und Organisationen, die bereit sind, genauer hinzuschauen und die Mobbing, nicht nur als Einzelfall behandeln, sondern als Thema, das aktiv gestaltet werden muss.

Gesucht werden Unternehmen, die:

  • ihre bestehenden Strukturen im Umgang mit Mobbing reflektieren möchten
  • Führungskräfte für gruppendynamische Prozesse sensibilisieren wollen
  • präventive Maßnahmen entwickeln oder weiter ausbauen möchten
  • neue Wege im Umgang mit Konflikten und Teamdynamiken gehen wollen

Im Rahmen einer Zusammenarbeit bieten wir:

  • fundierte Analyse bestehender Dynamiken und Strukturen
  • systemische Beratung und praxisnahe Interventionen
  • Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Präventionsstrategien

Ziel ist es, gemeinsam Arbeitsumfelder zu schaffen, in denen Respekt nicht eingefordert werden muss, sondern selbstverständlich ist.

Interessierte Unternehmen können sich unverbindlich melden unter „Anfrage“!